Verpflichtendes Erstgespräch Mediation

Unsere Kanzlei unterstützt nicht nur rechtlich bei außergerichtlichen Einigungen. Unsere Partnerin @Valentina Philadelphy-Steiner ist eingetragene Mediatorin und Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Mediation und unterstützt Menschen laufend auch bei einvernehmlichen Lösungen, die durch Mediation erzielt werden.

Gerade in Familien sind nachhaltige und individuelle Lösungen wichtig. Bei einer Mediation werden die Betroffenen unterstützt für ihre Situation eine individuelle Lösung zu erarbeiten.  

Mediation wird auch vermehrt vom Gesetzgeber als Konfliktlösungsmethode angesehen. So wurde beispielsweise 2013 im Zuge der Kindschafts- und Namensrechts Reform ein Erstberatungsgespräch über Mediation gesetzlich verankert. Das Gericht kann in Obsorgeverfahren oder Verfahren über persönliche Kontakte Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls verpflichtend anordnen. Eine derartige Maßnahme ist ein Erstgespräch über Mediation.  

Warum „nur“ ein Erstgespräch über Mediation?  

Mediation basiert auf Freiwilligkeit. Aus diesem Grund kann keine Mediation vom Gericht angeordnet werden. Auch wenn Mediation in der Gesellschaft mittlerweile bekannt ist, fragen sich dennoch viele Eltern wie ein derartiges Erstgespräch abläuft. Im Wesentlichen wird den Parteien das Mediationsverfahren erklärt, sodass sie eine konkrete Vorstellung über Ablauf, Inhalt und Chancen erhalten. Danach haben die Parteien die Möglichkeit sich für eine Mediation zu entscheiden. Vorteil daran ist, dass nicht das Gericht über so wesentliche Fragen entscheidet, wie: wie oft sehe ich meine Kinder? Wer hat künftighin die alleinige Entscheidung in medizinischen Fragen? Die Eltern können im Rahmen einer Mediation gemeinsam eine individuelle Lösung erarbeiten, die den Interessen des Kindes und ihren Interessen entspricht.  

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Was ist die Familiengerichtshilfe?

Vor einigen Jahren wurde die Familien- und Jugendgerichtshilfe eingerichtet. Unsere Mandant:innen sind in Pflegschaftsverfahren regelmäßig damit konfrontiert, da meist nach Einbringung eines Antrages der Akt vom Gericht an die Familien- und Jugendgerichtshilfe zur Durchführung eines Clearings oder der Einholung einer fachkundlichen Stellungnahme abgetreten wird.

Eheschließung via Whats app

Der OGH setzte sich kürzlich mit der Frage zur Gültigkeit einer via Whatsapp-Telefonat geschlossenen Ehe auseinander.

Das Eingehen einer Ehe ist nach der österreichischem Rechtordnung ein höchstpersönliches Recht. Es erscheint daher äußerst verwunderlich, dass der OGH nunmehr eine Ehe als gültig geschlossen anerkannte, dies obwohl das „Ja-Wort“ via Whatsapp erfolgte.

Ist das Doppelresidenzmodell immer die richtige Wahl?

Immer häufiger wünschen sich Eltern bei Trennung / Scheidung das Doppelresidenzmodell für die Betreuung der gemeinsamen Kinder. Einerseits bringt diese gleichteilige Betreuung natürlich mit sich, dass beide Eltern tatsächlich in die Betreuung und Erziehung eingebunden sind. Andererseits bringt die Doppelresidenz auch einen erheblichen Organisationsaufwand mit sich.

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Philadelphy-Steiner Rechtsanwalts GmbH ist spezialisiert auf Familienrecht, Immobilienrecht sowie Nachlassplanung. Das Private Wealth & Family Business Service der Wiener Kanzlei umfasst u.a. Beratung zur Vermögensaufteilung und -weitergabe bei Trennungen, Todesfällen und Betriebsübergaben.

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